Welche Vorteile bietet die Alkoholfreiheit für die CO2-Bilanz?

Die Alkoholfreiheit von Desinfektionsmitteln wie viraPROTECT® bietet massive Vorteile für die CO2-Bilanz, da sie den CO2-Fußabdruck im Vergleich zu herkömmlichen alkoholbasierten Mitteln um mehr als 98 % reduziert.

Die spezifischen Vorteile lassen sich wie folgt unterteilen:

1. Massive CO2-Ersparnis pro Liter

Ein direkter Vergleich der CO2-Äquivalente (CO₂e) pro Liter verdeutlicht die ökologische Überlegenheit der alkoholfreien Rezeptur:

  • Ethanol 70%: 2,09 kg CO₂e/L.
  • Isopropanol 70%: 2,51 kg CO₂e/L.
  • ViraProtect (alkoholfrei): Lediglich 0,082 kg CO₂e/L. Dies entspricht einer Einsparung von etwa 2,0 bis 2,4 kg CO₂e pro verbrauchtem Liter Desinfektionsmittel.

2. Günstigeres „End-of-Life“-Szenario

Ein wesentlicher Grund für die bessere Bilanz liegt in der Art der Nutzung und Entsorgung:

  • Vollständige Oxidation bei Alkohol: Alkoholbasierte Mittel verdampfen nach der Anwendung in der Regel vollständig und oxidieren dabei stöchiometrisch zu CO2.
  • Adsorption statt Oxidation bei alkoholfreien Wirkstoffen: Die in viraPROTECT® verwendeten Wirkstoffe (DDAC/BAC) werden hingegen meist beim Händewaschen in das Abwassersystem gespült. In Kläranlagen werden zwischen 40 % und 70 % dieser Stoffe durch Adsorption ausgeschieden und im Klärschlamm deponiert, anstatt direkt als CO2 in die Atmosphäre zu gelangen.

3. Relevanz für Institutionen (z. B. Krankenhäuser)

Die Umstellung auf alkoholfreie Handdesinfektion hat für Großabnehmer messbare Auswirkungen auf die gesamte Nachhaltigkeitsstrategie:

  • Ein durchschnittliches Krankenhaus kann allein durch diesen Wechsel mehr als 4 % seiner gesamten CO2-Emissionen einsparen, die auf Verbrauchsmaterialien entfallen.

4. Zusätzliche ökologische Faktoren

Zusätzlich zur chemischen Zusammensetzung fördern alkoholfreie Produkte die Nachhaltigkeit durch:

  • Nachfüllbarkeit: Da alkoholfreie Mittel wie viraPROTECT® Plus breitbandwirksam und sporizid sind, können sie bedenkenlos um- und nachgefüllt werden. Dies ermöglicht die Nutzung von Großgebinden und spart signifikante Mengen an Kunststoffverpackungen ein.
  • Kein Gefahrgut: Da sie nicht brennbar sind, entfallen aufwendige Sicherheitsvorkehrungen bei Lagerung und Transport, was die ökologische Bilanz indirekt weiter stützt

 

 

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